Die Antiatombewegung ist wieder da

Die Stromkonzerne wollen drei neue AKW bauen. Dagegen wehren wir uns!

Foto von Hansjakob Büchi zur Verfügung gestellt an die Bewegung

Aarau/Niedergösgen/Olten, 24. Mai 2010

Die Antiatombewegung ist wieder da

Gösgen/Olten: Zwischen 4000 und 5000 Personen demonstrierten heute gegen den Ausbau der Atomkraft und für die vermehrte Nutzung der vorhandenen erneuerbaren Energien.

Die Ankündigungen neuer AKW in der Schweiz stossen auf kräftigen Widerstand. Am Pfingstmontag haben zwischen 4000 und 5000 Menschen gegen die Pläne der Atomlobby demonstriert. Die mit viel Prominenz besetzte Aktion verlief friedlich.

Am heutigen Pfingstmontag haben zwischen 4000 und 5000 Menschen für den Atomausstieg, gegen den Bau neuer AKW und für die Förderung erneuerbarer Energien demonstriert. Über 80 Organisationen aus dem In- und Ausland hatten zum Pfingstmarsch “MenschenStrom gegen Atom” im Schweizer Mittelland zwischen Aarau und Olten aufgerufen.

Viele TeilnehmerInnen dachten noch bis vor drei Jahren, der atomare Albtraum sei nun bald vorbei. Dann kündigten die Atomkraftwerk-Betreiber neue Atomanlagen an. Mit dem „MenschenStrom gegen Atom“ hat nun ein breites Bündnis die Atomenergie symbolisch hinter sich gelassen und ist in eine erneuerbare und effiziente Zukunft aufgebrochen.

Mit bunten Fahnen und Spruchbändern zog die gut gelaunte Masse bei strahlendem Wetter von Aarau und Däniken via Mülidorf beim AKW Gösgen nach Olten. An den zwei Kundgebungen legten zehn hochkarätige RednerInnen aus vier Ländern dar, dass neue Atomkraftwerke die aufstrebenden erneuerbaren Energien massiv behindern und uns die klima- und umweltfreundliche Energie-Zukunft verbauen würden.

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