Medien 2011/12

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Atomexperte (Mühleberg): Jürg Joss, 079 330 06 60
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Initiative Mühleberg vom Netz zeigt Unmut der Bevölkerung auf

Sehr geehrte Medienschaffende
 
Am 10. Februar werden die Unterschriften der Initiative "Mühleberg vom Netz" der Berner Staatskanzlei übergeben.
 
Mit grosser Freude hat MenschenStrom gegen Atom vom rasanten Zustandekommen der "Mühleberg-vom-Netz"-Initiative vernommen und gratuliert den Initiant_innen herzlich zu diesem Erfolg.
 
Das schnelle Zustandekommen der Initiative dokumentiert einmal mehr den grossen Unmut der kantonalbernischen Bevölkerung angesichts der akuten Sicherheitsdefizite beim AKW Mühleberg und des fahrlässigen und unverantwortlichen Verhaltens der BKW und der Aufsichtsbehörden.
Und dieser Unmut wächst von Tag zu Tag: Das zeigt sich unter anderem daran, dass just am Tag der Schnellabschaltung des AKW Mühleberg die 150. Trägerschafts-Organisation dem MenschenStrom gegen Atom ihre Unterstützung zusicherte.
 
Spätestens seit dem Massenversand der neuen "Notfallschutz"-Broschüren des Bundes zum Verhalten bei einem Super-GAU in einem der Schweizer AKWs ist einer grossen Mehrheit der Bevölkerung klar geworden, was es heissen könnte, das von Energiekonzernen, Aufsichtsbehörden und Atomlobby aufgezwungene nukleare Restrisiko tragen zu müssen.
 
MenschenStrom gegen Atom fordert die BKW auf, der Öffentlichkeit einen teueren Abstimmungskampf zu ersparen und im Sinne der eingereichten Initiative das marode AKW Mühleberg sofort und endgültig ausser Betrieb zu nehmen und sich endlich vollumfänglich im Bereich Erneuerbare Energien zu engagieren.
 
MenschenStrom gegen Atom lädt alle Bevölkerungskreise - unter anderem auch die vom neuesten Stellenabbau betroffenen und/oder von der uneinsichtigen atomenergiewirtschaftlichen Ausrichtung ihrer Arbeitgeberin enttäuschten Mitarbeiter_innen der BKW - herzlich dazu ein, gemeinsam ihren Unmut auf die Strasse und nach Mühleberg zu tragen und am 11. März 2012 am Menschenstrom gegen Atom zum AKW Mühleberg teilzunehmen und dessen Forderungen mitzutragen.
 
Mit freundlichen Grüssen
 
MenschenStrom gegen Atom
* MenschenStrom gegen Atom - die Zukunft ist erneuerbar!
* Atomausstieg konkretisieren
* Mühleberg und Beznau vom Netz - jetzt!
 
Link zur Initiative:
 
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Der MenschenStrom gegen Atom 2012 wird von folgenden Organisationen mitgetragen:

MenschenStrom gegen Atom fordert - Mühleberg vom Netz - jetzt!

Kapitel abschliessen - "MenschenStrom gegen Atom" fordert ENSI  und UVEK auf, endlich das marode AKW Mühleberg ausser Betrieb zu nehmen und stillzulegen. “Menschenstrom gegen Atom” wird unter anderem diese Forderung am 11. März – dem Jahrestag der nuklearen Katastrophe von Fukushima – mit einem Marsch zum AKW Mühleberg mit anschliessender Platzkundgebung unterstreichen. Ein ähnlicher Anlass letztes Jahr zog 20 000 Besucher_Innen an, es ist zu erwarten, dass der Druck auf das AKW Mühleberg durch diesen Grossanlass weiter erhöht wird.

Der 31. Januar 2012 ist für die AKW Mühleberg-Betreiberin BKW gleich ein doppelter Stress-Test: Sie muss dem Eidgenössischen Nuklearinspektorat (ENSI) die Standfestigkeit des Wohlensee-Staudammes bei einem schweren Erdbeben nachweisen und Beweise dafür liefern, dass die Reaktor-Schnellabschaltung bei einem Erdbeben funktioniert. Vor allem der erste Punkt ist für die BKW offensichtlich ein massives Problem - denn den ersten Abgabetermin ans ENSI im November 2011 liess sie kommentarlos verstreichen.*

Dass die BKW, aber auch das ENSI, nicht nur mit den Sicherheitsfragen betreffend des maroden AKW Mühleberg Mühe haben, sondern auch mit den Zahlen dazu, ist bekannt. Das neueste Beispiel: Mitte Januar wurde enthüllt, dass in den BKW-Berechnungen das Betriebs- wie auch das Reaktorgebäude auf wundersame Art und Weise und ohne Umbauarbeiten "sicherer" wurden und zwar  um das Drei- bzw. Fünfache! Das ENSI leitete diese Zahlen unüberprüft an die EU-Stress-Tester_innen weiter und hüllt sich seither in Schweigen. **

Leider ist seitens des ENSI wohl auch bei den oben erwähnten Punkten trotz gravierender Sicherheitsmängeln erneut mit einem Blanko-Check zugunsten des AKW Mühleberg zu rechnen. Denn egal, um was es geht, das ENSI scheint die BKW mit Samthandschuhen anzufassen und ähnlich wie diese das marode AKW um jeden Preis am Netz behalten zu wollen.

Für die 500'000 Menschen in der Region rund um Mühleberg sind solche unhaltbaren Vorkommnisse und Zustände wenig vertrauensbildend - da hat auch die kürzlich erschienene, schon fast zynische Mitteilung des ENSI, es könne "im Notfall" die Ausbreitung radioaktiver Stoffe berechnen, keine beruhigende Wirkung. Auch nicht die Feststellung des ENSI, Mühleberg (und Beznau) seien HEUTE "rund 100-mal sicherer als vor 40 Jahren, als sie in Betrieb gegangen sind."***

Die in unregelmässigen Abständen bekannt werdenden grossen und kleinen Skandale rund um die Sicherheit des "Schrottreaktor" in Mühleberg zeigen deutlich, dass es um die dortige Sicherheit nicht zum Besten bestellt ist. Dass die ökonomisch angeschlagene BKW aus finanziellen und Prestige-Gründen mit der Sicherheit der betroffenen Bevölkerung spielt, ist schlimm genug, dass diese verantwortungslose Haltung vom ENSI auch noch unterstützt wird, ein Skandal.

"Menschenstrom gegen Atom" fordert deshalb das ENSI und UVEK auf, endlich ihrer Verantwortung nachzukommen und das AKW Mühleberg endgültig ausser Betrieb zu nehmen und stillzulegen. Es wird Zeit, einen Strich unter die unrühmliche Geschichte des AKW Mühleberg zu ziehen und dieses traurige Kapitel der Schweizer Atomwirtschaft endgültig abzuschliessen. Der Verein wird unter anderem diese Forderung am 11. März - dem Jahrestag der nuklearen Katastrophe von Fukushima - mit einem Marsch zum AKW Mühleberg unterstreichen.

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* Bund 11.1.12
**Sonntagszeitung 15.1.12
*** ensi.ch 23.11.11

Marsch nach Mühleberg am Jahrestag von Fukushima

Bern, 16. Januar 2012 Die Vorbereitungen für den dritten MenschenStrom gegen Atom laufen auf Hochtouren. In Erinnerung an die Atomkatastrophe von Fukushima findet die Demonstration an deren erstem Jahrestag statt. Bereits über 40 Organisationen rufen zu dem friedlichen Marsch mit anschliessender Kundgebung am 11. März 2012 beim Atomkraftwerk Mühleberg auf. Gemeinsam fordern sie die sofortige Ausserbetriebnahme der AKW Mühleberg und Beznau, die Konkretisierung des Atomausstiegs sowie einen raschen und konsequenten Umstieg auf erneuerbare Energiequellen.

Der atomare GAU in Fukushima im März des vergangenen Jahres hat die Schweizer Bevölkerung bestürzt und aufgerüttelt. Dass das Thema Atomenergie wieder ins Zentrum des gesellschaftlichen Interesses gerückt ist, zeigte die grosse Teilnahme am letztjährigen MenschenStrom gegen Atom. 20’000 Menschen forderten am 22. Mai 2011 den Ausstieg aus der Atomenergie. Wenige Tage später hat der Bundesrat den schrittweisen Atomausstieg beschlossen. Doch die Atomlobby arbeitet kräftig gegen diesen Entscheid. „Bis der Atomausstieg verbindlich geregelt wird, ist es noch ein langer Weg“, so die OrganisatorInnen des MenschenStroms. „Der Druck auf die EntscheidungsträgerInnen muss aufrecht erhalten bleiben, damit sie die konkrete Umsetzung vorantreiben.“

Mit dem schrittweisen Atomausstieg sind die Probleme der Atomkraft allerdings nicht vom Tisch. „Der Atomausstieg ist erst um das Jahr 2034 geplant. Die Risiken, die mit der Atomenergie zusammenhängen, lassen sich aber nicht einfach um Jahre hinausschieben“, sagt Laura Schnüriger, Mitorganisatorin des MenschenStroms gegen Atom. Gesellschaft und Politik sind weiterhin gefordert, ihre Stimme gegen die Atomkraft und für die Energiewende zu erheben.

Der MenschenStrom am 11. März 2012 bleibt also bitter nötig. Bereits über 40 Trägerschaftsorganisationen rufen zum Marsch mit anschliessender Kundgebung nahe des AKW Mühleberg auf. Die Wahl des Kundgebungsortes ist nicht zufällig. „Die Sicherheitsmängel des Schrottreaktors Mühleberg, etwa die Risse im Kernmantel, sind seit längerem bekannt“, sagt Laura Schnüriger. In einem Bericht vom vergangenen Dezember weist Fokus Anti-Atom darauf hin, dass die Notkühlung des AKW Mühleberg bei einem Bruch des Wohlenseestaudamms akut gefährdet ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Staudamm bei einem Erdbeben der Stärke 7.5 auf der Richterskala bricht, liegt bei hohen 6.7 Prozent.

Bis 31. März 2012 müssen alle Schweizer AKW nachweisen, dass sie solchen Erdbeben standhalten können. Für das AKW Mühleberg, welches den Sicherheitsnachweis bereits Ende Januar erbringen muss, besteht der Stresstest aus einem Szenario inklusive Staudammbruch. „Es ist nicht damit zu rechnen, dass dieser Nachweis erbracht werden kann“, sagt Atomexperte Jürg Joss.

Es ist bedenklich, dass alte, gefährliche Risikoreaktoren wie das AKW Mühleberg trotz bekannter Mängel immer noch am Netz sind. Die OrganisatorInnen und TrägerInnen des MenschenStroms gegen Atom fordern deshalb „Mühleberg und Beznau vom Netz – jetzt!“. Sie sind überzeugt, dass eine rasche und konsequente Energiewende möglich ist und laden alle herzlich ein, am MenschenStrom mitzuwandern und ein friedliches Zeichen zu setzen für eine erneuerbare Zukunft.

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Der MenschenStrom gegen Atom 2012 wird von folgenden Organisationen getragen
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Medienmitteilung 22.05.11 Abend

Nationale Anti-AKW-Kundgebung gibt Bundesrat und Parlament die Richtung vor:

Schneller Ausstieg, Erneuerbare Energien und vorläufige Ausserbetriebnahme der Risiko-Reaktoren

Kleindöttingen, 22. Mai 2011 – Im Kernland der schweizerischen Atomenergie haben heute rund 20’000 Menschen friedlich gegen die verfehlte Atompolitik und für eine nachhaltige Energiepolitik in der Schweiz demonstriert. Auf den von den Menschen in grosser Zahl mitgeführten Transparente ist die Botschaft unmissverständlich: Eine Wende in der Schweizer Energiepolitik muss jetzt her und es darf keine Zeit mehr vergeudet werden!

«Die Kundgebung ‘Menschenstrom gegen Atom’ hat eines deutlich gemacht: Bundesrat und Parlament müssen den Sorgen der Menschen und ihren Hoffnungen auf eine atomfreie Zukunft endlich gerecht werden. Die Politik muss nächste Woche konkrete Schritte für den schnellen Ausstieg vollziehen. Wir werden die Sondersession aufmerksam verfolgen und nicht ruhen, bis das letzte AKW in der Schweiz abgeschaltet wird», sagt Michaela Lötscher (Sprecherin der Vorbereitungsgruppe).

Im Namen der Vorbereitungsgruppe wurde an der Kundgebung ein Brief an den Bundesrat verlesen. Mit aller Eindringlichkeit wird darin eine zukunftsgerichtete Energiepolitik ohne Atomkraft gefordert. Im Mittelpunkt stehen drei Hauptforderungen: 1. Ausstieg aus der Atomenergie, 2. keine neuen Atomkraftwerke in der Schweiz und 3. die Förderung der erneuerbaren Energien. Der Bundesrat soll ausserdem in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Stellen des Bundes und den Besitzern der Kraftwerke umgehend eine vorläufige Ausserbetriebnahme der unsicheren Alt-Reaktoren von Mühleberg und Beznau erwirken.

An der heutigen Kundgebung waren Rednerinnen und Redner aus allen Landesteilen anwesend. Die Grussbotschaften aus Japan und dem benachbarten Ausland wurden mit viel Applaus versehen. Das Kundgebungsprogramm endete mit einem Konzert um ca. 18.30 Uhr.

Die Ermittlung der Teilnehmerzahlen erfolgte mittels Zählung an den Zufahrten zum Kundgebungsgelände und in Koordination mit der Polizei.

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• Mediensprecher und Atomspezialist: Leo Scherer (d/f), 078 720 48 36
• Mediensprecherin: Michaela Lötscher (d), 076 445 67 28
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• Mediensprecher Romandie: Eric Peytremann (f/d), 022 735 08 77 / 077 489 52 33
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Medienmitteilung 22.05.2011 Nachmittag

20’000 Menschen am Menschenstrom 2011 senden eine machtvolle Botschaft an Politik und Wirtschaft von Kleindöttingen aus!

Kleindöttingen, 22. Mai 2011 – Die Erwartungen der Organisatoren ist übertroffen. Über 20’000 Menschen nehmen an der Kundgebung teil und es treffen immer noch Leute ein. Auf den von den Menschen in grosser Zahl mitgeführten Transparente ist die Botschaft unmissverständlich: Eine Wende in der Schweizer Energiepolitik muss jetzt her!

Seit dem frühen Morgen haben sich Menschen aus allen Landesteilen auf den Weg nach Kleindöttingen gemacht. Der Anlass ist bislang absolut friedlich verlaufen und das Verkehrskonzept hat sich als tragfähig erwiesen.

Die Ermittlung der Teilnehmerzahlen erfolgte mittels Zählung an den Zufahrten zum Kundgebungsgelände und in Koordination mit der Polizei.

Das voraussichtliche Ende der Kundgebung ist 18.00 Uhr und gegen 18.45 Uhr wird noch ein letztes Up-date an die Medien geschickt.

Erste Bilder: fotos.lilith2.net/main.php?g2_itemId=5640
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Letztes up-date folgt um 18.45 Uhr

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Medienmitteilung 22.05.2011 Mittag

MenschenStrom fordert von Politik und Stromwirtschaft eine Zukunft ohne Atomstrom

Kleindöttingen, 22. Mai 2011 – Im Kernland der schweizerischen Atomenergie marschieren seit heute Morgen 08.30 Uhr Tausende von Menschen friedlich gegen die verfehlte Atompolitik und für eine nachhaltige Energiepolitik in der Schweiz. Die Botschaft an Politik und Stromwirtschaft ist klar: Es darf keine Zeit mehr vergeudet werden!

Im Namen der Vorbereitungsgruppe wird heute an der Kundgebung ein Brief an den Bundesrat vorgestellt werden. Mit aller Eindringlichkeit wird darin eine zukunftsgerichtete Energiepolitik ohne Atomkraft gefordert. Im Mittelpunkt stehen drei Hauptforderungen: 1. Ausstieg aus der Atomenergie, 2. keine neuen Atomkraftwerke in der Schweiz und 3. die Förderung der erneuerbaren Energien. Der Bundesrat soll ausserdem in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Stellen des Bundes und den Besitzern der Kraftwerke umgehend eine vorläufige Ausserbetriebnahme der unsicheren Alt-Reaktoren von Mühleberg und Beznau erwirken.

«Die Katastrophe von Fukushima hat die gesamte Energiedebatte verändert. Politik und Stromwirtschaft können das nicht mehr ignorieren. Ich wünsche mir, dass der Bundesrat mit den Energie-Beschlüssen von nächster Woche und das Parlament in der Sondersession im Juni den Sorgen der Menschen und ihren Hoffnungen auf eine atomfreie Zukunft gerecht werden. Wir müssen jetzt die Weichen in Richtung erneuerbare Energien stellen.», sagt Michaela Lötscher (Sprecherin der Vorbereitungsgruppe).

Die Märsche erfolgen auf zwei Routen (Siggenthal Station und Bahnhof Döttingen zum Kundgebungssplatz in Kleindöttingen) Besammlung um 08.30 bzw. 11.00 Uhr. Die Abschlusskundgebung findet in Kleindöttingen statt.

An der heutigen Kundgebung werden Rednerinnen und Redner aus allen Landesteilen anwesend sein. Grussbotschaften aus Japan und dem benachbarten Ausland werden verlesen. Das Kundgebungsprogramm wird mit Musik und einem Konzert umrahmt und endet um ca. 18.00 Uhr.

Bereits letztes Jahr fand eine von der Gruppe MenschenStrom organisierte Kundgebung statt, an der 4500 Menschen teilgenommen haben. Die OrganisatorInnen sind auf eine deutlich höhere Zahl von TeilnehmerInnen vorbereitet. Rund 148 Trägerschaftsorganisationen aus der Schweiz und aus dem benachbarten Ausland haben für die heutige Kundgebung «Menschenstrom gegen Atom» aufgerufen.

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Wichtige Infos für Medienschaffende für den 22. Mai

Medienmitteilung 11. Mai 2011

Die Schweiz sagt am 22. Mai 2011 «AKW? Nein Danke!»

Baden, 11. Mai 2011 - Die Vorbereitungen für die nationale Anti-AKW-Kundgebung laufen plangemäss und auf vollen Touren. Über 125 Trägerschaftsorganisationen aus der Schweiz und aus dem benachbarten Ausland mobilisieren für den 22. Mai 2011. Ziel ist ein farbenfroher und friedlicher Marsch im Kernland der schweizerischen Atomenergie. Die Kundgebung richtet sich gegen die verfehlte Atompolitik der Schweiz und für eine nachhaltige Energiepolitik. Angesichts der verheerenden und andauernden Katastrophe von Fukushima muss es endlich heissen: Schluss mit AKWs in der Schweiz und Einstieg ins Zeitalter der erneuerbaren Energien!

Die Vorbereitungsgruppe von «MenschenStrom gegen Atom» informierte heute in Baden an einer Medienkonferenz über die nationale Anti‐AKW‐Kundgebung vom 22. Mai 2011. Die Forderungen der Vorbereitungsgruppe wurden von Leo Scherer (atompolitischer Sprecher des Netzwerks) vorgestellt: "Stromwirtschaft und Politik müssen umdenken und zwar schnell. AKWs gehören der Vergangenheit an. Wir dürfen keine Zeit mehr vergeuden und müssen nun mit aller Konsequenz auf erneuerbare Energien setzen. Das Volk ist nicht mehr bereit, die Risiken der schweizerischen Alt-‐Reaktoren zu tragen. Es ist höchste Zeit, dass man auf die Menschen in diesem Land hört."

Bereits letztes Jahr fand eine von der Gruppe MenschenStrom organisierte Kundgebung statt, an der 4500 Menschen teilgenommen haben. "Nach der Katastrophe von Fukushima ist das Interesse für die Kundgebung deutlich gestiegen", sagt Michaela Lötscher (Mitorganisatorin). Die OrganisatorInnen sind deshalb auf eine deutlich höhere Zahl von TeilnehmerInnen vorbereitet. Die Vorbereitungsgruppe ruft die Schweizer Öffentlichkeit auf, an der Kundgebung teilzunehmen, und sie freut sich auf einen farbenfrohen und friedlichen Anlass, der ein unmissverständliches Zeichen nach Bern und an die Stromwirtschaft schickt.

In Zusammenarbeit mit den betroffenen Gemeinden, dem Kanton Aargau und den SBB wurde die Route für den Marsch festgelegt. Die Bewilligungen liegen zwar noch nicht schriftlich vor, aber sie sind fest zugesagt. Der Marsch startet um 8:30 Uhr am Bahnhof Siggenthal­‐Würenlingen, letzte Abmarschmöglichkeit ist um 10:30 Uhr. FrühaufsteherInnen werden am Bahnhof Siggenthal-­Würenlingen mit einer musikalischen Überraschung begrüsst. Die Personen, die nicht die ganze Strecke marschieren wollen, können sich ab 11:00 Uhr am Bahnhof Döttingen dem Marsch anschliessen. Letzte Abmarsch-­‐Möglichkeit auf der kurzen Strecke ist um 12:30 Uhr. Die VeranstalterInnen bitten die Teilnehmenden, den öffentlichen Verkehr zu benützen. Um eine angemessene Transportkapazität zur Verfügung stellen zu können, bitten wir um unverbindliche und kostenlose Anmeldung auf www.menschenstrom.ch.

Die Abschlusskundgebung findet in Kleindöttingen statt. Es werden dort verschiedene RednerInnen und Musikgruppen auftreten.

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Medienmitteilung 25. März 2011

Friedlicher Grossanlass für die erneuerbare Zukunft
MenschenStrom gegen Atom

Aarau, 25. März 2011 Seit Monaten wird der zweite familienfreundliche Grossanlass fürdie erneuerbare Zukunft und gegen neue und alte Atomkraftwerke geplant. Die OrganisatorInnen sind bestürzt über die Atomkraft-Katastrophe in Japan. Tausendevon Menschen jeden Alters wandern am 22. Mai 2011 gemeinsam im Kanton Aargau in die erneuerbare Zukunft.

Die Vorbereitungsgruppe des MenschenStroms gegen Atom ist bestürzt über die Atomkraft-Katastrophe in Fukushima mit der sich ausbreitenden radioaktiven Strahlung. Sie spricht der japanischen Bevölkerung ihr tiefes Mitgefühl aus. Es ist traurig, dass das atomare Restrisiko, vor welchem AKW-GegnerInnen immer gewarnt haben, nun erschreckende Wirklichkeit geworden ist. Mittlerweile wurden die Pläne zum Neubau von Atomkraftwerken vom Bundesrat zwar sistiert. Doch damit sind die Forderungen des MenschenStroms nicht erfüllt, denn aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Solange Axpo, Alpiq und BKW die Rahmenbewilligungsgesuche nicht vorbehaltlos zurückziehen, bereitet sich die Bewegung auf die Volksabstimmung vor, um ein Nein zu neuen AKW zu erreichen. Auch die verstärkte Förderung der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien ist noch keineswegs gesichert, und schon gar nicht das verbindliche Programm für den Ausstieg aus der gefährlichen, dreckigen und teuren Atomtechnologie.

Der MenschenStrom vom 22. Mai 2011 bleibt bitter nötig. Es werden Tausende von Menschen jeden Alters dabei sein, die dunklen Schatten des Atomzeitalters hinter sich zulassen. Für die Bewilligung stehen die OrganisatorInnen in intensivem und konstruktivem Kontakt mit den Behörden.

Ein weiteres Harrisburg, Tschernobyl, Fukushima darf es nicht mehr geben. Mit dem MenschenStrom gegen Atom wird die Bewegung für eine erneuerbare Zukunft,welche letztes Jahr an Pfingsten ins Leben gerufen wurde, weiter ausgebaut. Michaela Lötscher von der Vorbereitungsgruppe sagt: „Mehr als 90 Organisationen aus vier Ländern sind dieses Jahr bereits der Trägerschaft beigetreten. Wir freuen uns auf eine eindrückliche Kundgebung für den Atomausstieg. Gemeinsam treten wir aus dem Schatten der Ohnmacht und der Angst. Mit Freude wandern wir hin zu effizient genutzter erneuerbarer Energie. Die nahe Zukunft kann sauberen Strom, Sicherheit, Arbeit und Wohlstand für uns und unsere Nachkommen bieten. Wir laden alle herzlich ein, diesen Weg mit uns unter die Füsse zu nehmen.“

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