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Gemeinsame Medienmitteilung von Fokus Anti-Atom, Greenpeace, Grüne Aargau, Grüne Solothurn, Grünliberale Aargau, Grünliberale Solothurn, NWA (Nie wieder Atomkraftwerke) Aargau, NWA Solothurn, NWA Schweiz, SP Aargau, SP Solothurn, WWF Aargau, WWF Solothurn, WWF Schweiz und SES Nach dem Abschalten einer Anlage in England kann Beznau 1 einen fragwürdigen Rekord für sich beanspruchen: Es ist das älteste Atomkraftwerk der Welt. Das AKW ist nicht nur veraltet, sondern auch unsicher und gehört darum abgestellt. Ende Februar wird in Oldsbury/GB das bislang älteste Atomkraftwerk stillgelegt. Beznau 1 übernimmt die rote Laterne. Seit dem 1. September 1969 ist der Reaktorblock in Betrieb. Er war schon lange der älteste Druckwasserreaktor der Welt und selbst die Atomnation Frankreich hat längst alle Reaktoren dieses Typs stillgelegt ...
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Das Kundgebungsgelände war direkt beim AKW-Mühleberg und ca. 1,5h gross. Neben der Bühne mit Musik, Poesie und den Reden hatte es auch viele andere Attraktionen. Es gab ein Kinderzelt mit Kinderschminken, Verpflegungs- und Getränkestände, um sich aufzuwärmen und satt zu werden, sowie Stände zum Thema Energiewende. Gemeinsam wurden Transparente zu den erneuerbaren Energiequellen Wasser, Wind, Sonne und Biomasse gemalt - als bleibende Erinnerung. Der MenschenStrom 2012 war auch ein Ort, wo sich alte und junge Bekannte aus unserem jahrzehntelangem Engagement gegen Atomkraft und für eine Energiewende trafen und sich austauschten. Erlebnisbericht von Ueli Wildberger Besammlung Bahnhof Gümmenen
Andere Anreisemöglichkeiten
KundgebungsprogrammMusik und Poesie
RedenDas Copyright der Texte liegt bei den RednerInnen, Download nur zum Privatgebrauch Intermezzo
Podium
Musik und PoesieDas Copyright der Texte und Videos liegt bei den RednerInnen, Download nur zum Privatgebrauch
Die Rückreise erfolgte dann zu Fuss zum Bahnhof Gümmenen oder per Shuttle Bus nach Bern oder per Velo. |
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Sehr geehrte Medienschaffende
Am 10. Februar werden die Unterschriften der Initiative "Mühleberg vom Netz" der Berner Staatskanzlei übergeben.
Mit grosser Freude hat MenschenStrom gegen Atom vom rasanten Zustandekommen der "Mühleberg-vom-Netz"-Initiative vernommen und gratuliert den Initiant_innen herzlich zu diesem Erfolg.
Das schnelle Zustandekommen der Initiative dokumentiert einmal mehr den grossen Unmut der kantonalbernischen Bevölkerung angesichts der akuten Sicherheitsdefizite beim AKW Mühleberg und des fahrlässigen und unverantwortlichen Verhaltens der BKW und der Aufsichtsbehörden.
Und dieser Unmut wächst von Tag zu Tag: Das zeigt sich unter anderem daran, dass just am Tag der Schnellabschaltung des AKW Mühleberg die 150. Trägerschafts-Organisation dem MenschenStrom gegen Atom ihre Unterstützung zusicherte.
Spätestens seit dem Massenversand der neuen "Notfallschutz"-Broschüren des Bundes zum Verhalten bei einem Super-GAU in einem der Schweizer AKWs ist einer grossen Mehrheit der Bevölkerung klar geworden, was es heissen könnte, das von Energiekonzernen, Aufsichtsbehörden und Atomlobby aufgezwungene nukleare Restrisiko tragen zu müssen.
MenschenStrom gegen Atom fordert die BKW auf, der Öffentlichkeit einen teueren Abstimmungskampf zu ersparen und im Sinne der eingereichten Initiative das marode AKW Mühleberg sofort und endgültig ausser Betrieb zu nehmen und sich endlich vollumfänglich im Bereich Erneuerbare Energien zu engagieren.
MenschenStrom gegen Atom lädt alle Bevölkerungskreise - unter anderem auch die vom neuesten Stellenabbau betroffenen und/oder von der uneinsichtigen atomenergiewirtschaftlichen Ausrichtung ihrer Arbeitgeberin enttäuschten Mitarbeiter_innen der BKW - herzlich dazu ein, gemeinsam ihren Unmut auf die Strasse und nach Mühleberg zu tragen und am 11. März 2012 am Menschenstrom gegen Atom zum AKW Mühleberg teilzunehmen und dessen Forderungen mitzutragen.
Mit freundlichen Grüssen
MenschenStrom gegen Atom
* MenschenStrom gegen Atom - die Zukunft ist erneuerbar!
* Atomausstieg konkretisieren
* Mühleberg und Beznau vom Netz - jetzt!
Link zur Initiative:
Kontaktpersonen
Mediensprecherin: Nina-Maria Kessler, 079 533 06 26
Atomexperte (Mühleberg): Jürg Joss, 079 330 06 60
Mail: info@menschenstrom.ch
Website: http://www.menschenstrom.ch
Twitter: @MenschenStrom
Eine Auswahl von Fotos in hoher Auflösung finden Sie unter :
Der MenschenStrom gegen Atom 2012 wird von folgenden Organisationen mitgetragen:
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SF Tagesschau
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Kapitel abschliessen - "MenschenStrom gegen Atom" fordert ENSI und UVEK auf, endlich das marode AKW Mühleberg ausser Betrieb zu nehmen und stillzulegen. “Menschenstrom gegen Atom” wird unter anderem diese Forderung am 11. März – dem Jahrestag der nuklearen Katastrophe von Fukushima – mit einem Marsch zum AKW Mühleberg mit anschliessender Platzkundgebung unterstreichen. Ein ähnlicher Anlass letztes Jahr zog 20 000 Besucher_Innen an, es ist zu erwarten, dass der Druck auf das AKW Mühleberg durch diesen Grossanlass weiter erhöht wird. Der 31. Januar 2012 ist für die AKW Mühleberg-Betreiberin BKW gleich ein doppelter Stress-Test: Sie muss dem Eidgenössischen Nuklearinspektorat (ENSI) die Standfestigkeit des Wohlensee-Staudammes bei einem schweren Erdbeben nachweisen und Beweise dafür liefern, dass die Reaktor-Schnellabschaltung bei einem Erdbeben funktioniert. Vor allem der erste Punkt ist für die BKW offensichtlich ein massives Problem - denn den ersten Abgabetermin ans ENSI im November 2011 liess sie kommentarlos verstreichen.* Dass die BKW, aber auch das ENSI, nicht nur mit den Sicherheitsfragen betreffend des maroden AKW Mühleberg Mühe haben, sondern auch mit den Zahlen dazu, ist bekannt. Das neueste Beispiel: Mitte Januar wurde enthüllt, dass in den BKW-Berechnungen das Betriebs- wie auch das Reaktorgebäude auf wundersame Art und Weise und ohne Umbauarbeiten "sicherer" wurden und zwar um das Drei- bzw. Fünfache! Das ENSI leitete diese Zahlen unüberprüft an die EU-Stress-Tester_innen weiter und hüllt sich seither in Schweigen. ** Leider ist seitens des ENSI wohl auch bei den oben erwähnten Punkten trotz gravierender Sicherheitsmängeln erneut mit einem Blanko-Check zugunsten des AKW Mühleberg zu rechnen. Denn egal, um was es geht, das ENSI scheint die BKW mit Samthandschuhen anzufassen und ähnlich wie diese das marode AKW um jeden Preis am Netz behalten zu wollen. Für die 500'000 Menschen in der Region rund um Mühleberg sind solche unhaltbaren Vorkommnisse und Zustände wenig vertrauensbildend - da hat auch die kürzlich erschienene, schon fast zynische Mitteilung des ENSI, es könne "im Notfall" die Ausbreitung radioaktiver Stoffe berechnen, keine beruhigende Wirkung. Auch nicht die Feststellung des ENSI, Mühleberg (und Beznau) seien HEUTE "rund 100-mal sicherer als vor 40 Jahren, als sie in Betrieb gegangen sind."*** Die in unregelmässigen Abständen bekannt werdenden grossen und kleinen Skandale rund um die Sicherheit des "Schrottreaktor" in Mühleberg zeigen deutlich, dass es um die dortige Sicherheit nicht zum Besten bestellt ist. Dass die ökonomisch angeschlagene BKW aus finanziellen und Prestige-Gründen mit der Sicherheit der betroffenen Bevölkerung spielt, ist schlimm genug, dass diese verantwortungslose Haltung vom ENSI auch noch unterstützt wird, ein Skandal. "Menschenstrom gegen Atom" fordert deshalb das ENSI und UVEK auf, endlich ihrer Verantwortung nachzukommen und das AKW Mühleberg endgültig ausser Betrieb zu nehmen und stillzulegen. Es wird Zeit, einen Strich unter die unrühmliche Geschichte des AKW Mühleberg zu ziehen und dieses traurige Kapitel der Schweizer Atomwirtschaft endgültig abzuschliessen. Der Verein wird unter anderem diese Forderung am 11. März - dem Jahrestag der nuklearen Katastrophe von Fukushima - mit einem Marsch zum AKW Mühleberg unterstreichen. Kontaktpersonen Mediensprecherin: Nina-Maria Kessler, 079 533 06 26 Mail: info@menschenstrom.ch * Bund 11.1.12
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Bern, 16. Januar 2012 Die Vorbereitungen für den dritten MenschenStrom gegen Atom laufen auf Hochtouren. In Erinnerung an die Atomkatastrophe von Fukushima findet die Demonstration an deren erstem Jahrestag statt. Bereits über 40 Organisationen rufen zu dem friedlichen Marsch mit anschliessender Kundgebung am 11. März 2012 beim Atomkraftwerk Mühleberg auf. Gemeinsam fordern sie die sofortige Ausserbetriebnahme der AKW Mühleberg und Beznau, die Konkretisierung des Atomausstiegs sowie einen raschen und konsequenten Umstieg auf erneuerbare Energiequellen. Der atomare GAU in Fukushima im März des vergangenen Jahres hat die Schweizer Bevölkerung bestürzt und aufgerüttelt. Dass das Thema Atomenergie wieder ins Zentrum des gesellschaftlichen Interesses gerückt ist, zeigte die grosse Teilnahme am letztjährigen MenschenStrom gegen Atom. 20’000 Menschen forderten am 22. Mai 2011 den Ausstieg aus der Atomenergie. Wenige Tage später hat der Bundesrat den schrittweisen Atomausstieg beschlossen. Doch die Atomlobby arbeitet kräftig gegen diesen Entscheid. „Bis der Atomausstieg verbindlich geregelt wird, ist es noch ein langer Weg“, so die OrganisatorInnen des MenschenStroms. „Der Druck auf die EntscheidungsträgerInnen muss aufrecht erhalten bleiben, damit sie die konkrete Umsetzung vorantreiben.“ Mit dem schrittweisen Atomausstieg sind die Probleme der Atomkraft allerdings nicht vom Tisch. „Der Atomausstieg ist erst um das Jahr 2034 geplant. Die Risiken, die mit der Atomenergie zusammenhängen, lassen sich aber nicht einfach um Jahre hinausschieben“, sagt Laura Schnüriger, Mitorganisatorin des MenschenStroms gegen Atom. Gesellschaft und Politik sind weiterhin gefordert, ihre Stimme gegen die Atomkraft und für die Energiewende zu erheben. Der MenschenStrom am 11. März 2012 bleibt also bitter nötig. Bereits über 40 Trägerschaftsorganisationen rufen zum Marsch mit anschliessender Kundgebung nahe des AKW Mühleberg auf. Die Wahl des Kundgebungsortes ist nicht zufällig. „Die Sicherheitsmängel des Schrottreaktors Mühleberg, etwa die Risse im Kernmantel, sind seit längerem bekannt“, sagt Laura Schnüriger. In einem Bericht vom vergangenen Dezember weist Fokus Anti-Atom darauf hin, dass die Notkühlung des AKW Mühleberg bei einem Bruch des Wohlenseestaudamms akut gefährdet ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Staudamm bei einem Erdbeben der Stärke 7.5 auf der Richterskala bricht, liegt bei hohen 6.7 Prozent. Bis 31. März 2012 müssen alle Schweizer AKW nachweisen, dass sie solchen Erdbeben standhalten können. Für das AKW Mühleberg, welches den Sicherheitsnachweis bereits Ende Januar erbringen muss, besteht der Stresstest aus einem Szenario inklusive Staudammbruch. „Es ist nicht damit zu rechnen, dass dieser Nachweis erbracht werden kann“, sagt Atomexperte Jürg Joss. Es ist bedenklich, dass alte, gefährliche Risikoreaktoren wie das AKW Mühleberg trotz bekannter Mängel immer noch am Netz sind. Die OrganisatorInnen und TrägerInnen des MenschenStroms gegen Atom fordern deshalb „Mühleberg und Beznau vom Netz – jetzt!“. Sie sind überzeugt, dass eine rasche und konsequente Energiewende möglich ist und laden alle herzlich ein, am MenschenStrom mitzuwandern und ein friedliches Zeichen zu setzen für eine erneuerbare Zukunft.
Kontaktpersonen
Mail: info@menschenstrom.ch
Eine Auswahl von Fotos in hoher Auflösung finden Sie unter :
Der MenschenStrom gegen Atom 2012 wird von folgenden Organisationen getragen
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"Der dritte "Menschenstrom gegen Atom" soll am Jahrestag der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima stattfinden. Über 40 Organisationen rufen zum friedlichen Marsch mit anschliessender Kundgebung am 11. März 2012 beim Atomkraftwerk Mühleberg auf. Zur Trägerschaft gehört auch der Verein 'oeku - Kirche und Umwelt' ..."
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